Fussbodenheizung u. Estrich  Sonderlösungen Altbau

 

 Fußbodenheizung und Estrich aus einer Hand, pro Sachverstand

 

Auf dieser Seite will ich nicht auf die vielen Vorteile eingehen, die eine Fußbodenheizung im Vergleich zu konventionellen Heizkörpern hat, denn das ist im Netz sicher hinreichend dokumentiert. Wichtiger ist für den Bauherrn, daß dieses Gewerk mangelfrei ist, effizient arbeitet und der Preis stimmt. Das dies nicht selbverständlich ist, zeigt die Praxis immer wieder. Wesentliche Ursache hierfür ist, daß

eine Fußbodenheizung meistens als "Gemeinschaftswerk" von Heizungsbauern und Estrichlegern entsteht und dabei oftmals über die technischen Anforderungen keine Einigkeit besteht. Die häufigsten Fehler und die Folgen, aber auch wie man sie vermeidet, habe ich nachstehend zusammengefasst

 

Anforderungen an den Untergrund, Meterriß statt Blindflug 

Leider werden Fußbodenheizungen sehr oft verlegt, ohne vorher die Ebenheit des Untergrundes durch den Meterrißes zu prüfen.

Wesentliche Ziele sind, unzuläßige Höhendifferenzen und die höchste/en Stellen zu finden, um den Bodenaufbau richtig zu berechnen.

Außerdem muß geprüft werden, ob Bauteile deren Einbauhöhe sich an der Höhe des Fußbodes orientieren richtig eingebaut sind.

Unzulässige Höhenunterschiede müßen vor Verlegung der Fußbodenheizung ausgeglichen werden, um nachstehende Konsequenzen zu vermeiden:

 

     a.) Eine unterschiedlich dicke Estrichplatte, wodurch sich die Rißeneigung erhöht. 
      b.) Mehrkosten für den Estrich, aufgrund höheren Materialverbrauchs.
      c.) Durch den dickeren Estrich wird die Fußbodenheizung träger, der Regelkomfort nimmt ab.
       d.) Die Belegereife verlängert sich um ca. 1 Woche je 1 cm Mehrdicke.
 
Durch das rechtzeitige Erkennen unzulässiger Höhendifferenzen kann der Verursacher noch zur Schadenbeseitigung herangezogen    
werden, nach Verlegung der Fußbodenheizung ist das nicht mehr möglich. Tipp: Wird unter der Systemplatte der Fußbodenheizung
zusätzliche Wärme oder Trittschalldämmung verlegt, kann auch mit dieser noch ein Ausgleich der Höhendifferenzen erreicht werden.
werden. Bestellen Sie diese daher erst, nachdem der Untergrund geprüft wurde, denn nur so können Sie sicher sein, daß Ihre Fuß-
bodenheizung wie geplant ausgeführt werden kann. Vor der Verwendung ungebundener Schüttung, rate ich dringend ab. Diese verteilt sich gerne unkontrolliert unter der Dämmung und drückt diese hoch.
   
 Anforderungen an die Konstruktion der Fußbodenheizung (Aus der Sicht des Estrichlegers)
1. Randdämmstreifen mit Folienlasche, mindestens 8 mm dick Tipp: Befestigung mit Handtacker alle 50 cm über Oberkante Estrich
2. Randdämmstreifen umlaufend und lückenlos (Sonst besteht die Gefahr von Schallbrücken u. Rißebildung)
3. Randdämmstreifen richtig in den Ecken montiert (Keine runden Ecken) 
4. Randdämmstreifen an Stößen vollflächig verkleben
5. Folienlasche des Randdämmstreifens im 90 Grad Winkel auf der Systemplatte verkleben (ohne Hohlkehlenbildung)
6. Randdämmstreifen muß mindestens 3 Zentimeter höher sein, als die Oberkante des Estrichs
7. Systemplatten müßen so verklebt sein, daß kein Estrich eindringen kann
8. Heizrohre müßen ausreichend befestigt sein, maximaler Abstand der Klammern nach DIN 50 cm (Tackersystem) Nicht ausreichend
      befestigte Heizrohre können sich bei der Estrichverlegung verschieben, oder bei Fließestrich sogar aufschwimmen
9. Heizrohre müßen befüllt und abgedrückt sein
 
Diese Bilder zeigen Mängel, denen man regelmäßig begegnet und die schwere Schäden verursachen können.

 

           

Randdämmstreifen mit runden Ecken

 

Randdämmstreifen offen am Stoß

 

Styroporreste schwimmen an Oberfläche

 

Randdämmstreifen unbefestigt an W

  

 

 

       

 

 

 

 

 

   

Befestigungsabstand zu weit

 

 Türlaibung ohne Randdämmstreifen

 

Offene Stellen zum Untergrund

 

Schlechte Rohrführung vor Verteiler

 

 

Versorgungsrohre auf dem Untergrund, müssen mit der ersten Dämmlage sauber ausgeschnitten werden, die Verwendung von

ungebundenem Styroporgranulat sollte vermieden werden, da es sich beim Begehen der Dämmschicht, leicht unkontrolliert unter

dieser verstreut. Vor allem im Bereich der Rohre sollten weder Putz oder Mörtelreste, noch sonstige Verschmutzungen sein, damit

die Dämmung sauber anliegt und sich beim darüberlaufen nicht (unbemerkt) über die Rohre schiebt.

 

Befestigung der Heizrohre auf der Trägermatte

 

   

Die mangelhafte Befestigung der Rohre ist der Mangel, dem man am häufigsten begegnet. Klammern müssen mindestestens alle 50 cm gesetzt werden, an engen Rohrbiegungen muß der Abstand wegen des Dralls erheblich kürzer sein, wie auf dem Bild zu sehen ist. 

 

Die Heizschlangen müßen im im Verteileraufgang so montiert werden, daß sie außerhalb des Verteilerschrankes ausreichend Estrichüberdeckung erhalten.

  

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Bodoplan Estrich Aachen